Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute deutlich zu spüren: Die Erde erwärmt sich zusehends, die Gefahr von Dürren, aber auch von Starkregen, Stürmen und Hochwasser steigt. Die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen sind unbestreitbar die Hauptursache. Verschiedene Maßnahmen zum Klimaschutz, insbesondere die Einsparung von CO2, sollen dem entgegenwirken. Bei UHRIG erfahren Sie, was Klimaschutz bewirken kann und wie er umgesetzt wird.

Klimaschutz gegen den menschengemachten Klimawandel

Der Anteil, den die menschengemachten CO2-Emissionen am Klimawandel haben, ist unbestreitbar groß. Bereits heute sind ein deutlicher Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur sowie eine Häufung von Wetterereignissen wie Dürren, Stürmen, Starkregen und Hochwasser nicht mehr zu leugnen – jahrzehntelange Aufzeichnungen von Wetterdaten lassen keinen berechtigten Zweifel zu. Die Geschwindigkeit, mit der sich das Klima verändert, ist dabei so hoch, dass nur die Einflüsse durch den Menschen als Erklärung plausibel sind, zumal die Veränderungen parallel mit dem Anstieg des CO2-Gehalts der Luft erfolgten.

Das macht den Klimaschutz zu einer unausweichlichen Notwendigkeit, wenn in Zukunft weitere Klimaschäden vermieden werden sollen. Der bereits stattgefundene Klimawandel lässt sich damit wahrscheinlich nicht mehr rückgängig machen, denn Kohlenstoffdioxid (CO2) überdauert in der Atmosphäre für mehr als ein Jahrhundert. Jedoch lässt sich die Erderwärmung bremsen bzw. aufhalten. Im Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 haben sich 196 Staaten auf das ambitionierte Ziel geeinigt, die Erderwärmung auf möglichst 1,5° C bis 2100 zu begrenzen. Um diese Mammutaufgabe zu schaffen, sind entschiedene Klimaschutz-Maßnahmen heute unvermeidlich.

 

Effektive Maßnahmen zum Klimaschutz

Die wichtigste Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzes ist die Reduzierung der Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen wie Methan und FCKW. Dies muss in erster Linie produktionsseitig geschehen, also indem Technologien z. B. zur Strom- und Wärmeproduktion oder für industrielle Prozesse verbessert oder durch CO2-freie Alternativen ersetzt werden. Insbesondere auf dem Gebiet der Stromproduktion gibt es bereits große Fortschritte. So stammten im Jahr 2019 bereits rund 42 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien. Durch Maßnahmen der Sektorenkopplung, z. B. den Einsatz von mit Ökostrom betriebenen Wärmepumpen oder Elektroautos, lassen sich die Fortschritte im Stromsektor auch auf andere Wirtschaftssektoren ausdehnen. Gleichzeitig muss nachfrageseitig der Energiebedarf gesenkt werden, etwa durch den Einsatz stromsparender oder „smarter“ Elektrogeräte sowie durch umwelt- und klimabewusstes Verhalten auf Seiten der Verbraucher.

Daneben tragen aber auch noch andere Maßnahmen zum Klimaschutz bei. Methoden zur CO2-Abscheidung und -Speicherung können sicherstellen, dass erzeugtes CO2 nicht in die Atmosphäre gelangt und so das Klima nicht beeinflusst. Auch die Schaffung natürlicher Kohlenstoffsenken, allen voran Wälder, welche große Mengen CO2 aus der Luft aufnehmen und dauerhaft binden, kann dem Klimawandel entgegenwirken. Ähnliches erhofft sich die Wissenschaft von Projekten zur Eisendüngung der Meere, durch die gezielt das Wachstum bestimmter Algenarten angeregt werden soll, welche durch Photosynthese CO2 binden.

 

Durch schnellen Klimaschutz sinken langfristige Kosten

Viele der Maßnahmen, die mit dem Ziel des Klimaschutzes ergriffen werden können, haben einen gemeinsamen Nachteil: Ihre Umsetzung verursacht hohe Kosten. Allerdings sind bei der Betrachtung dieser Kosten auch die Folgekosten des Klimawandels mit einzubeziehen. Umweltschäden und Naturkatastrophen aber auch gesundheitliche Schäden werden die Menschheit auf lange Sicht viel mehr kosten als alle Maßnahmen zum Klimaschutz. So verursacht die Kohlenstoffwirtschaft eine Luftverschmutzung, die die Gesundheit von Hunderten Millionen Menschen weltweit bedroht. Auch begünstigt der Klimawandel Hungersnöte, denn aufgrund der Verschiebung der Klimazonen und damit der Veränderung der regionalen Wasserkreisläufe gibt es immer häufiger Dürren. Die Menschen fliehen vor Hunger, Armut und heraufziehenden Verteilungskonflikten. Diese Migrationsströme stellen die Menschheit vor weitere Herausforderungen.

Klimaschutz muss so effektiv wie möglich sein. Dafür muss er so schnell wie möglich umgesetzt werden. Denn je länger mit dem Ergreifen der Maßnahmen gewartet wird, desto teurer fällt die Endrechnung aus. Um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris 2015 einzuhalten, darf nur noch eine begrenzte Menge CO2 ausgestoßen werden. Je früher mit den heute bereits möglichen Einsparungen begonnen wird, desto mehr Zeit bleibt, um neue Technologien zu erforschen und umzusetzen. Von staatlicher Seite sollen Maßnahmen wie die CO2-Steuer die Dekarbonisierung der Wirtschaft beschleunigen und so zum Klimaschutz beitragen.

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