Im Bestreben, den Klimawandel und seine gravierenden Auswirkungen auf die Umwelt einzudämmen, kommen die unterschiedlichsten Maßnahmen zum Einsatz. Eine hiervon ist die CO2-Steuer, die für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid und anderen Treibhausgasen zusätzliche Abgaben von den Verursachern fordert. So soll die Nutzung fossiler Brennstoffe noch unwirtschaftlicher und regenerative Energien im Gegenzug attraktiver werden. Erfahren Sie mehr bei UHRIG.

Was genau ist die CO2-Steuer und wie hoch ist sie?

Bei der CO2-Steuer handelt es sich um eine umweltpolitische Maßnahme zur Begrenzung der Nutzung klimaschädlicher Energien wie Kohle, Erdgas, Benzin, Diesel und Ähnlichem. Unternehmen sollen über die Kostenschiene dazu gebracht werden, nach Möglichkeiten zur Einsparung von Emissionen zu suchen. Demnach ist die CO2-Steuer eine Preislösung, die ein deutliches Signal an Industrie und Privatverbraucher sendet, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, auf alternative und nachhaltige Technologien umzuschwenken und sich so langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Das erste Land, das zusätzliche Steuern auf den Ausstoß von Emissionen erhob, war Finnland im Jahre 1990. Bis zum Jahr 2019 übernahmen 29 europäische Staaten bzw. Regionen ebenfalls eine CO2-Steuer. In Deutschland beschloss die Bundesregierung die Besteuerung von CO2-Emissionen im September 2019. Der  Kabinettsausschuss Klimaschutz hatte das Konzept im Rahmen des Klimapakets ausgearbeitet. Der Beschluss trat schließlich im Januar 2021 in Kraft.

Die Höhe der CO2-Steuer schwankte bei ihrer Einführung von Land zu Land enorm stark. So belief sie sich etwa in einigen osteuropäischen Ländern auf weniger als einen Euro pro Tonne CO2-Ausstoß, in Schweden hingegen startete sie direkt bei 27 Euro im Jahr 1991 und stieg bis 2019 auf 120 Euro pro Tonne an.

In Deutschland begann die Bepreisung für eine Tonne Netto-CO2-Emissionen mit 25 Euro. Dieser Wert soll sich nun bis 2025 kontinuierlich steigern und schließlich 55 Euro erreichen. Weitere Preissteigerungen sind in Planung – für 2026 ist etwa ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro angesetzt. Ebenso wird es in den nächsten Jahren zu weiteren steuerbedingten Preisanstiegen bei verschiedenen Kraftstoffen kommen. Hier sind Benzin und Diesel genauso betroffen wie Heizöl oder Erdgas.

 

Was wird mit der CO2-Steuer erreicht?

Vorrangiger Zweck der CO2-Steuer ist logischerweise die Reduktion von CO2-Emissionen, indem die Nutzung von fossilen Brennstoffen durch die höhere Bepreisung noch unattraktiver wird. Im Gegenzug erscheinen dann umweltfreundliche und nachhaltige Alternativen logischerweise günstiger und attraktiver. Zudem amortisieren sich Investitionen in Zukunftstechnologien schneller, denn mit der Verteuerung klimaschädlicher Energien wird auch ein Anreiz geschaffen, regenerative Technologien noch schneller auszubauen. Das soll wiederum die Weiterentwicklung forcieren, sodass nachhaltige Technologien noch effizienter und in der Anschaffung günstiger werden.

Weitere positive Entwicklungen für das Klima lassen sich auch über die Einnahmen aus der CO2-Steuer erzielen. Ein Teil der Gelder bezuschusst Unternehmen und Privatpersonen den Umstieg auf umweltfreundliche Energie- und Heizanlagen, Fahrzeuge und Ähnliches. Gerade hier in Deutschland gibt es eine umfangreiche Förderung für E-Mobilität sowie regenerative Strom- und Wärmesysteme wie PV-Anlagen, Wärmepumpen oder Biomasseheizungen. Auch der Bau energieeffizienter Gebäude oder die Sanierung von Altbauten wird zum Teil mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer subventioniert.

Weitere Möglichkeiten der Nutzung der Gelder bieten Investitionen in Forschung und Ausbau regenerativer Technologien und sparsamer Produkte sowie anderer Umweltschutzprojekte. Ebenso können Steuererleichterungen und Subventionierungen an anderer Stelle erfolgen. Ein Teil der Einnahmen wird über Umwege auch wieder an die Bevölkerung zurückverteilt, zum Beispiel über die Krankenversicherung. Eine weitere Option (nach Schweizer Vorbild) wäre beispielsweise eine jährliche Pro-Kopf-Erstattung, bei der alle Bürger den gleichen Betrag zurückerhalten. Hierbei würden natürlich die Personen am stärksten profitieren, die die wenigsten CO2-Emissionen verursachten.

 

Saubere Energie ohne CO2-Steuer von UHRIG

Mit der CO2-Steuer und der höheren Bepreisung des Schadstoffausstoßes spürt auch der Ottonormalbürger finanziell schnell, wie teuer uns die Schädigung unserer Umwelt in Zukunft zu stehen kommt. Sie ist nur ein weiterer Grund, warum es notwendig ist, sich in naher Zukunft von fossilen Brennstoffen zu lösen und für Energiegewinnung und Mobilität regenerative, saubere und nachhaltige Technologien zu nutzen.

UHRIG hilft Ihnen dabei, Ihre CO2-Emissionen zu verringern, und zwar mit einer Methode, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag, aber dennoch sehr effizient ist. Im Abwasser ist noch viel thermische Energie vorhanden, die in den meisten Fällen ungenutzt verloren geht. Allerdings ist es mit Wärmetauschern und Wärmepumpen möglich, einen Teil dieser Energie zurückzugewinnen und im Anschluss wieder für Heizzwecke zu nutzen. Dies spart maßgeblich Ressourcen bei der notwendigen Neuerzeugung von Wärme ein. Diese erfolgt in Deutschland noch überwiegend durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe, insbesondere durch Erdgas. Statistiken zufolge ließen sich mit der Abwasserwärmerückgewinnung bis zu 14 Prozent des gesamtdeutschen Wärmebedarfs decken, wenn die Technologie an allen wirtschaftlich rentablen Standorten zum Einsatz kommen würde. Abwasser ist übrigens eine sich ständig erneuernde Ressource, die genau dort entsteht, wo Menschen leben und arbeiten. So entfallen lange Transportwege. Und die Technologie ist sogar CO2-neutral, wenn der Betrieb der Wärmepumpen mit Ökostrom erfolgt. Dann entfällt die CO2-Steuer.

Mit über 55 Jahren Erfahrung im Tiefbau und Kanalbau hat UHRIG die Potenziale der Energie aus Abwasser schon lange erkannt und ist mittlerweile europäischer Marktführer auf diesem Gebiet. Unsere eigens entwickelten Therm-Liner-Module verwerten die Wärme aus Abwasserkanälen dabei hocheffizient, lassen sich ohne großen Aufwand in bestehende Kanalisationen implementieren und arbeiten darüber hinaus beinahe wartungsfrei. Haben Sie Interesse an dieser innovativen und umweltfreundlichen Zukunftstechnologie, dann nehmen Sie einfach telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns auf.

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Mit über 55 Jahren Erfahrung im Tiefbau und Kanalbau, wissen wir, worauf es bei unseren von Anfang bis Ende durchdachten Komplettlösungen ankommt, damit wir ein betriebsbereites Projekt übergeben können.

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