Brauchwasser, auch Betriebswasser oder Nutzwasser genannt, ist Wasser, welches in der Technik, Landwirtschaft sowie für gewerbliche und industrielle Prozesse genutzt wird. Je nach Anwendung ist es anders aufzubereiten, denn es muss bestimmten Anforderungen genügen. Obwohl für Brauchwasser bestimmte Hygienekriterien vorliegen, ist es nicht für den menschlichen Konsum vorgesehen. UHRIG stellt Ihnen die Funktion sowie die Gewinnung und Entsorgung von Betriebswasser genauer vor.

Einsatzbereiche von Brauchwasser

Brauchwasser kommt überall dort zum Einsatz, wo Wasser benötigt wird, welches jedoch keine Trinkwasserqualität aufweisen muss, sondern lediglich einfache Hygienestandards erfüllen sollte. Hierzu zählen etwa Kalk- und Salzfreiheit. In der Hauswirtschaft kann es zum Beispiel bei der Toilettenspülung sowie beim Wäschewaschen Verwendung finden. Ebenso kann die Bewässerung des Gartens mit Betriebswasser erfolgen. In der Regel liegt in privaten Haushalten jedoch keine Trennung von Trink- und Brauchwasser vor, es sei denn, es werden separate Versorgungskreisläufe installiert. Ist dies nicht der Fall, erfolgt die gesamte Wasserversorgung über Trinkwasser.

Gerade in der Technik und Industrie erfüllt Brauchwasser wichtige Aufgaben. So wird es zum Beispiel als Kühlwasser in Maschinen und Anlagen genutzt oder kommt bei bestimmten Fertigungsprozessen zum Einsatz, etwa beim Schleifen. Auch zu Reinigungszwecken lässt sich Brauchwasser verwenden. Dampfturbinen in Kraftwerken werden ebenfalls mit Nutzwasser betrieben, hierfür sind die Anforderungen an die Qualität allerdings entsprechend höher. Selbst in der Landwirtschaft spielt Brauchwasser eine enorm große Rolle, überwiegend bei der Bewässerung von Feldern. Nicht zuletzt existieren auch diverse gewerbliche Nutzungsmöglichkeiten für Betriebswasser.

 

Trennung von Trinkwasser und Brauchwasser

In Industrie und Gewerbe werden Brauchwasser und Trinkwasser streng getrennt. Dies ist aus verschiedenen hygienischen und gesundheitlichen Gründen nötig, gerade dann, wenn das Betriebswasser für seine Einbindung in bestimmte Prozesse mit Zusatzstoffen versetzt werden muss. Im kommunalen Bereich erfolgt, wie bereits erwähnt, jedoch für gewöhnlich keine Trennung von Brauch- und Trinkwasser. Es kann allerdings aus finanzieller Hinsicht und zum Wohle der Umwelt sinnvoll sein, die Betriebswasserversorgung zu entkoppeln, da diese einen großen Teil der verbrauchten Gesamtwassermenge ausmacht. So kann für sämtliche Anwendungen, die nicht dem direkten Konsum oder der Zubereitung von Speisen sowie der Körperpflege dienen, einfaches Nutzwasser zum Einsatz kommen. Dies reduziert Kosten und Umweltbelastungen, da die Aufbereitung von Grund-, Oberflächen- oder Abwasser auf Trinkwasserqualität sehr teuer und aufwendig ist.

 

Wie wird Brauchwasser gewonnen und entsorgt?

Brauchwasser lässt sich auf verschiedene Arten gewinnen bzw. nutzbar machen. Zum einen kann es sich hier um einfaches Niederschlags- oder Grundwasser handeln. Während Regenwasser im privaten Bereich oftmals in Regentonnen oder Zisternen gesammelt wird, zapfen Pumpen das Grundwasser an. Das so gewonnene Brauchwasser kann beispielsweise den eigenen Garten bewässern. Das Betriebswasser in Industrie und Gewerbe stammt in der Regel aus aufbereitetem Abwasser, welches nur geringfügig verschmutzt wurde (Grauwasser) und dessen Aufbereitung daher mit wenig Aufwand verbunden ist. Vorteil hierbei ist, dass das Brauchwasser nach seiner Nutzung oftmals erneut gefiltert und gereinigt werden kann, was Ressourcen spart, in dem es immer wieder neuen Aufgaben zukommt. Entsorgt wird genutztes Brauchwasser wie jede Art von Abwasser über die Kanalisation. Je nach vorhandenem Trennsystem bei der Abwasserbeseitigung kann seine Aufbereitung dann mehr oder weniger aufwendig geschehen.

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