Viele Menschen schauen derzeit mit großen Sorgen auf die nächste Stromrechnung und Heizkostenabrechnung. Dabei stehen nicht nur Privatpersonen, sondern auch Handwerkern, Bürgermeistern und Konzernbossen die Sorgenfalten auf der Stirn. Die Kosten explodieren und viele fragen sich, wo lässt sich noch Energie sparen? UHRIG hat darauf eine ganz klare Antwort: Nutzen Sie das vorhandene Abwasser vor Ort einfach zum Heizen! Glauben Sie nicht? Wir treten hier den Beweis an!

Warum Energie-Sparen so wichtig ist

Der Umbau der Energieversorgung – weg von konventionellen, überwiegend fossilen Energieträgern (wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Atomkraft) hin zu erneuerbaren Energieträgern (wie Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie) – ist in vollem Gange. Den Prozess nennen Energieexperten „Transformation“ oder „Energiewende“. Die Dekarbonisierung des Energiesektors ist eine Mammutaufgabe, die mit großen Herausforderungen verbunden ist, denn es werden nicht nur neue Windparks und Solarparks benötigt. Auch Energiespeicher sind wichtig und ein Umbau der Energienetze muss erfolgen.

Energie ist aktuell ein knappes und teures Gut, daher sollte jede:r Einzelne den eigenen Energieverbrauch überdenken und Maßnahmen zum Energie-Sparen ergreifen. Dieses Gebot gilt übrigens nicht erst seit der Energiekrise. Seit vielen Jahren und Jahrzehnten mahnen Umweltschützer:innen und Klimaschützer:innen das Energie-Sparen an. Wenn die Menschheit die Klimakrise noch abwenden und die globale Erwärmung aufhalten will, braucht es große Kraftanstrengungen – von Privatpersonen, der Wirtschaft und den Kommunen. Nur gemeinsam lassen sich die im Pariser Klimaabkommen festgehaltenen Klimaziele noch erreichen und somit der Klimawandel begrenzen. Dafür müssen auch ganz unkonventionelle Konzepte auf den Tisch!

 

Beispiele fürs Energie-Sparen

Die Liste der Tipps zum Energie-Sparen ist lang und umfangreich. Es gibt Energiespartipps sowohl für das eigene Zuhause (Wohnung oder Eigenheim) wie auch fürs Büro.

  • Energiesparende Geräte und Technologien sollten alte ersetzen. Bestes Beispiel ist die Glühbirne. Hier werden nur rund fünf Prozent der Energie in Licht umgewandelt, der Rest ist Abwärme. LEDs sind deutlich sparsamer und haben einen sehr viel besseren Wirkungsgrad. Auch alte Kühlschränke oder PCs gehören nach Möglichkeit ausgetauscht.
  • Geräte (z. B. Unterhaltungselektronik) laufen gerne im Stand-by-Modus. Hier helfen Steckerleisten beim Energie-Sparen, denn sie trennen die Geräte konsequent vom Stromnetz und lassen sich mit einem Handgriff leicht ein- und ausschalten.
  • Kühlschränke und Gefrierschränke sollten regelmäßig abgetaut werden und natürlich nicht direkt neben einer Wärmequelle (z. B. Ofen oder Heizung) laufen. Beim Kochen gehört ein Deckel auf jeden Topf, denn auch er senkt den Energieverbrauch drastisch. Waschmaschine sowie Geschirrspüler sollten immer im Eco-Modus betrieben werden. Und Wäsche trocknet nicht nur im Trockner, sondern vollständig klimaneutral auf der guten, alten Wäscheleine. Wer sich nicht in einem Raum aufhält, muss diesen weder heizen noch das Licht darin brennen lassen.
  • Der bewusste Verzicht aufs Auto ist eine weitere Maßnahme zum Energie-Sparen. Viele kleine Strecken lassen sich problemlos zu Fuß oder per Fahrrad bewältigen. Für längere Strecken steht der öffentliche Nahverkehr bereit – übrigens auch bei Dienstreisen.
  • Wasser-Sparen ist effektives Energie-Sparen, denn sowohl die Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk als auch die Klärung der Abwässer in der Kläranlage sind sehr aufwändig.

 

Neue Ideen braucht das Land beim Energie-Sparen

Es kommt beim Energie-Sparen im Alltag auf viele kleine Stellschrauben an. In der Summe können auch sie Großes bewirken. Richtig viel Energie sparen lässt sich beispielsweise bei der Haussanierung oder dem Neubau. Eine gute Wärmedämmung sorgt dafür, dass die Wärme dort bleibt, wo sie gewünscht ist: in den Räumen. Das spart jede Menge Heizenergie. Das „Zauberwort“ heißt Niedrigenergiehäuser. Wenn eine Modernisierung der Heizungsanlage ansteht, sollten alte Heizungsanlagen konsequent ausgetauscht werden. Allein das Ersetzen einer alten Heizungspumpe kann helfen, jährlich einen dreistelligen Betrag an Stromkosten zu sparen. Und letztlich entlastet jede nicht verbrauchte Kilowattstunde auch die Umwelt.

Es gibt mittlerweile tolle Alternativen zur Ölheizung bzw. Alternativen zur Gasheizung. Dabei ist eine Holzheizung allenfalls als Brückentechnologie anzusehen. Viel effizienter ist es, direkt auf eine Wärmepumpe zu setzen. Sie gilt unter Energieexperten als Zukunftstechnologie. Mit ihrer Hilfe ist es übrigens möglich, ein Gebäude im Winter sowohl zu heizen als auch im Sommer zu kühlen, denn viele Wärmepumpenkreisläufe lassen sich umkehren und damit bidirektional nutzen.

Wenn Bauherren oder Immobilienbesitzer jetzt meinen, dass man auf Wärmepumpen nur dann zurückgreifen könne, wenn Thermalquellen vor Ort existierten bzw. zumindest das Grundwasser angebohrt wird, dann sind sie schlicht und einfach falsch informiert. Wärmepumpen können auf jedwede Umweltwärmequelle zurückgreifen – beispielsweise auch das Erdreich, Oberflächengewässer, die Luft oder sogar auf die Abwärme im Abwasser. Ja, richtig gelesen: In der Kanalisation unter unseren Füßen schlummert ein echter Energieschatz, der bislang viel wenig Beachtung fand. In Zukunft könnte das Abwasser jedoch beim Energie-Sparen eine ganz entscheidende Rolle spielen. Studien belegen, dass die konsequente Abwasserwärmerückgewinnung an allen wirtschaftlich sinnvollen Standorten allein 14 Prozent des gesamtdeutschen Wärmebedarfs decken könnte. Das Energierecycling spart somit die Neuerzeugung von Energie ein, die viel zu oft noch über konventionelle Energieträger realisiert wird. Damit einher geht gleichzeitig eine massive Reduktion von Treibhausgas-Emissionen.

 

UHRIG hebt mit Ihnen gemeinsam den Energieschatz in der Kanalisation

UHRIG hat als Experte für Kanalbau als einer der Ersten weltweit das Potenzial der Energie aus Abwasser erkannt, denn dort wo gelebt und gearbeitet wird, wird Nudelwasser gekocht, das Geschirr abgespült oder Wäsche gewaschen … Das so erzeugte Warmwasser heizt als Abwärme das Abwasser auf. Es enthält also noch viel thermische Energie. Abwasser ist demnach kein Abfallprodukt, sondern ein Rohstoff – genauer ein sich ständig erneuernder Energieträger.

Die UHRIG-Tüftler entwickelten vor dem Hintergrund dieser Überlegungen den Therm-Liner und brachten ihn bis zur Patent- und Marktreife. Seit vielen, vielen Jahren verrichten die Therm-Liner-Module von UHRIG nun schon zuverlässig ihren Dienst. Sie sind in Paris, in Wien, in Stuttgart oder in Berlin im Einsatz.

Als Abwasserwärmetauscher werden die Module einfach in bereits bestehenden Abwasserkanälen installiert und mit einer Wärmepumpe in einer Heizzentrale verbunden. Sie absorbieren die Wärme in der Kanalisation und führen sie der Wärmepumpe zu. Dort erhöht ein Verdichter unter Stromeinsatz das Temperaturniveau und gibt diese Wärme an einen Heizkreislauf ab. Der Vorteil von Abwasser: Es ist ganzjährig vergleichsweise warm, sodass die Energieausbeute ebenfalls sehr groß ist. Mit jeder eingesetzten Kilowattstunde Strom lassen sich so vier und sogar mehr Kilowattstunden Heizwärme gewinnen. Das System kann sogar komplett klimaneutral arbeiten, wenn Ökostrom zum Einsatz kommt.

Die Abwasserwärmetechnologie ist nicht nur in der Lage, viel Energie zu sparen, sondern auch Heizkosten zu reduzieren, denn die Gestehungskosten dieser Heizenergie sind mehr als konkurrenzfähig. Aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise für Öl und Gas sowie dem Zuschlag der CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe kommen Nutzer der Abwasserwärme deutlich günstiger.

Wenn Sie Fragen zum Energie-Sparen mittels Energierecycling haben, dann kontaktieren Sie uns. Die UHRIG-Experten stehen Ihnen jederzeit Rede und Antwort und beantworten alle Fragen zur Kanalisation als Wärmenetz und dem Kühlen bzw. Heizen mit Abwasser.

Ihr Ansprechpartner

Stephan von Bothmer
Leitung Geschäftsbereich
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Nachhaltiges und achtsames Handeln ist für uns keine Floskel. Wir machen Gewässer wieder sauber und sorgen dafür, dass unser Grundwasser immer sauber bleibt.

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Mit über 55 Jahren Erfahrung im Tiefbau und Kanalbau, wissen wir, worauf es bei unseren von Anfang bis Ende durchdachten Komplettlösungen ankommt, damit wir ein betriebsbereites Projekt übergeben können.

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